Die Liste der IG Metall zur Betriebsratswahl bei Siemens Energy in Erlangen stellt sich hier vor: Wir für EnERgy
Anstehende Betriebsratswahlen
In der ersten Märzwoche wird in Erlangen gewählt: Bei der anstehenden Betriebsratswahl tritt unsere IG-Metall-Liste „Wir für EnERgy – IG Metall“ gegen drei weitere Listen an. Aktuell hat unsere Liste keine Mehrheit im Betriebsrat und das zeigt sich leider immer wieder in der Qualität der Betriebsratsarbeit. Aber das spornt uns nur noch mehr an: Mit umfänglichen Inhalten und konkreten Zielen stellt sich das 80-köpfige Team „Wir für EnERgy - IG Metall“ den sich ändernden Anforderungen der Belegschaft. Die Rückmeldungen aus großen Teilen der Belegschaft geben uns Recht: Es muss ein Wandel her bei SIEMENS ENERGY in Erlangen und „Des hamma scho imma so gmachd“ wird möglicherweise und hoffentlich bald Geschichte sein.
Über die Liste "Wir für EnERgy - IG Metall"
Wir sind das Team IG Metall. Ziel unserer Arbeit im Betriebsratsgremium ist, die Mitbestimmung im Betrieb zu stärken und weiter auszubauen. Unser Fundament sind dabei die industrie- und gesellschaftspolitischen Positionen, die uns Arbeitnehmer*innen voranbringen und unsere Wirtschaft unserer Meinung nach braucht.
Unsere Betriebsratsliste „Wir für EnERgy – IG Metall“ setzt sich aus langjährigen, dynamischen und engagierten Beschäftigten zusammen. Wir spiegeln das komplette Spektrum der vorhandenen Tätigkeitsfelder und Arbeitsbereiche wider. Dabei setzen wir auf Ausgleich und Einkommensgerechtigkeit, Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte. Wichtig sind hierbei zum Beispiel Bildung und Forschung sowie Innovationen und nachhaltiges Wirtschaften. Schon Werner von Siemens sagte: „Für augenblicklichen Gewinn verkaufe ich die Zukunft nicht.“
Die IG Metall verhandelt Tarifverträge - Betriebsräte setzen diese im Betrieb um. Nur wir als IG Metall-Liste haben den direkten Draht zu unserer Gewerkschaft und sind in wichtigen Gremien vertreten. Der solidarische Rückhalt unserer IG Metall verleiht uns mehr Gewicht bei Verhandlungen und stärkt unsere Durchsetzungsfähigkeit im Betrieb. „Unabhängig sein“ bedeutet hingegen „kraftlos sein“. Wir brauchen eine Mehrheit im neuen Betriebsrat, um beispielsweise bei diesen Themen besser voranzukommen und mehr herauszuholen:
- Verbesserung des Umganges mit der Leistungsbeurteilung
- Regelungen zu künstlicher Intelligenz
- Workation
- Flexibilität zwischen Büroanwesenheit und Homeoffice
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Entgelt-Check der AT
- Abteilungsversammlungen
- Mehr Einflussnahme bei Umorganisationen
- Strategische Personalplanung
gewerkschaftlicher Erfolg: digitales Zugangsrecht für die IG Metall bei SIEMENS Energy
Wenn Gewerkschafter*innen über das digitale Zugangsrecht sprechen, bewegen sie sich meist zwischen politischem Anspruch, rechtlichen Rahmenbedingungen und der betrieblichen Realität.
Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung erkennt die Bedeutung eines digitalen Zugangsrechts grundsätzlich an. Während Arbeit, Kommunikation und Organisation längst digital stattfinden, hinken gesetzliche Rahmenbedingungen häufig noch hinterher. Mit der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt entscheidet sich an diesen Stellen auch, ob Mitbestimmung und gewerkschaftliche Arbeit Schritt halten können.
Umso wichtiger sind konkrete betriebliche Erfolge. Bei Siemens Energy ist es uns bundesweit gelungen, das digitale Zugangsrecht für die IG Metall zu regeln und durchzusetzen. Wir können uns nun per E-Mail an alle Beschäftigten wenden und gezielt einzelne Beschäftigtengruppen anschreiben. Auch die Nutzung des digitalen Schwarzen Bretts ist verbindlich geregelt. Das ist ein echter Fortschritt für moderne Interessenvertretung – und zeigt, dass Rechte in der digitalen Arbeitswelt nicht geschenkt werden, sondern erkämpft werden müssen. Gerade in einem Unternehmen mit vielen Standorten und mobiler Arbeit ist das ein entscheidender Baustein für starke gewerkschaftliche Präsenz.
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