
Körperliche (physische) Belastungen am Arbeitsplatz sind immer noch ein Thema in den Unternehmen, obwohl der technische Fortschritt die Arbeitsbedingungen enorm verändert. Heben und Tragen, Ziehen und Schieben, Kraftausübung mit Händen, Armen oder dem ganzen Körper und Arbeiten in Zwangshaltungen sind typische Belastungssituationen, denen die Beschäftigten ausgesetzt sind. Dies kann unter anderem zu Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, Abnutzungserscheinungen, Rückenschmerzen oder Schmerzen in Armen und Beinen führen. Eine Analyse und Beurteilung von körperlichen Tätigkeiten und der aus ihnen resultierenden Beanspruchung ist daher notwendiger Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz. Die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gemeinsam entwickelten »Leitmerkmalmethoden« bieten ein arbeitswissenschaftlich fundiertes Instrument zur Untersuchung der physischen Belastungen am Arbeitsplatz.
Gefährdungen für die Gesundheit von Beschäftigten durch körperliche Belastungen erkennen
Vorgaben der Lastenhandhabungsverordnung
Gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu physischen Belastungen
Leitmerkmalmethoden praktisch erproben
Ermittelte Gefährdungen in Zusammenarbeit mit Beschäftigten, Sicherheitsfachkräften, Betriebsärzt *innen und Vorgesetzten durch geeignete Maßnahmen minimieren
Überwachungs- und Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats
Eckpunkte einer Betriebsvereinbarung zum Einsatz der Leitmerkmalmethoden im Betrieb
Arbeitsmedizinische Regel für Tätigkeiten mit erhöhten körperlichen Belastungen
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| Standort | Zeitraum | Seminar-Nr. | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|
| Sprockhövel | 18.05.2026 - 22.05.2026 | S00026214 | Verfügbar |
| Sprockhövel | 26.10.2026 - 30.10.2026 | S00026446 | Verfügbar |